Briloner CDU-Ratsfraktion besichtigt Holzverladestation am Bahnhof

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Briloner CDU-Ratsfraktion besichtigt Holzverladestation am Bahnhof

Auf ihrer jährlichen Sommertour hat sich die Briloner CDU-Ratsfraktion auf Initiative von Ortsvorsteher Manfred Sack in Brilon-Wald mit einigen Anliegern der Holzverladestation vor Ort getroffen.

Die CDU-Kommunalpolitiker kamen schnell zur Entscheidung, dass die Holzverladung nicht an den Bahnhof und nicht in den Ort Brilon-Wald gehören. Diese dauernde Lärmbelästigung kann den Bürgern und Gästen des Ortes nicht zugemutet werden. Das Versprechen der Verwaltungsspitze vom vergangenen Jahr, diese Arbeiten hier Mitte diesen Jahres zu beenden, sollten eingehalten und umgesetzt werden, so Ortsvorsteher Manfred Sack.

Als einziger Ankunftspunkt mit der Bahn für den Tourismus- und Wirtschaftsstandort Brilon sollten hier keine Holzverladearbeiten erfolgen. Stattdessen sollte das Bahnhofsumfeld, wie schon seit längerem von der CDU gefordert, aufgewertet werden, um bei Touristen und Geschäftsreisenden einen anderen Eindruck zu hinterlassen. Dies versuchen zur Zeit auch die Briloner Bauhandwerker, die man bei ihren Bemühungen unterstützen sollte. Durch die Holzverlagerung am Bahnhof, an dem u. a. auch die Wanderer des Rothaarsteigs ankommen, wird aber genau das Gegenteil erreicht und man schadet der Stadt, so CDU-Stadtverbandsvorsitzender Wolfgang Diekmann.

CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Patrick Sensburg: "Die Verwaltung muss umgehend Alternativvorschläge erarbeiten, wo in Zukunft Holz verladen werden soll. Hier kann z. B. an den alten Holzverladebahnhof "Am Schellhorn" zwischen Brilon-Wald und Willingen gedacht werden. Die Verwaltung soll darüber hinaus in der nächsten Ratsitzung über etwaige Verträge mit der Firma Stendal informieren. Die CDU-Ratsfraktion wird dies mit einem Antrag zum Thema machen. Politik und Verwaltung müssen sofort gemeinsam nach Alternativen suchen im Interesse der Brilon-Walder und des Wirtschaftsstandortes Brilon."

Das Foto zeigt einige Anlieger mit den CDU-Kommunalpolitikern.

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