Kaiserschießen in Zukunft alle zehn Jahre

Zur Übersicht

Kaiserschießen in Zukunft alle zehn Jahre

56 Schützen fanden sich am Samstag, den 14.02.2009 um 20:00 Uhr in der alten Schule Brilon-Wald zur Generalversammlung ein.

Neben der turnusgemäßen Neuwahl des Vorstandes standen Änderungen im Schützenfestablauf zur Debatte.
Zum einen galt es darüber zu entscheiden, ob in Zukunft nicht nur alle 25 Jahre zu den Jubiläumsschützenfesten, sondern auch dazwischen im Zehn-Jahres-Rhythmus ein neuer Kaiser ausgeschossen wird. Durch die verkürzte Amtszeit soll so auch die Kaiserwürde etwas mehr Attraktivität erlangen. Mit großer Mehrheit wurde diesem Vorschlag zugestimmt; somit wird es bereits in diesem Jahr am Schützenfestfreitag wieder ein Kaiserschießen geben. Die Jungschützen, denen in den vergangenen Jahren der Freitagabend im neuen Festablauf zugedacht war, werden ein eigenes Fest ausrichten.

Des weiteren wurde beschlossen, die Programmzeitpunkte ein wenig den Gegebenheiten anzupassen. So wird ab diesem Jahr am Freitag um 18:00 Uhr angetreten (zuvor: 17:00 Uhr), am Samstag um 15:00 Uhr (statt 14:30 Uhr) und am Sonntag können die Schützen nun eine halbe Stunde länger ausschlafen, bevor um 10:00 Uhr in alter Frische das Schützenfrühstück beginnt.

Nach den Neuwahlen besteht der Vorstand des Heimatschutzvereins nun aus folgenden Personen:
1.VorsitzenderPeter Krückemeier
2. VorsitzenderMichael Gierse
3. VorsitzenderHubertus Menke
RechnungsführerMark Seston
SchriftführerChristoph Drilling
FahnenträgerThomas Rüther
FahnenoffiziereTobias Bödefeld, Florian Schröder
KönigsoffiziereAndreas Otto, Manfred Sack
FeldwebelSebastian Stimpel
ZugführerSebastian Bödefeld, Stefan Hillebrand
SchießsportleiterJoachim Berndt
ReserveoffiziereMark Fastabend, Olaf Krückemeier, Ewald Gillasamatinow, Dirk Lochefeld, Günther Görmann
JungschützenoffizierChristian Müller


Das Protokoll der Versammlung wird, wie gehabt, nach der Genehmigung durch die nächste Generalversammlung hier zu lesen sein.

Tagesordnung:
  1. Begrüßung
  2. Totenehrung
  3. Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung der Versammlung, sowie deren Beschlussfähigkeit
  4. Genehmigung des Protokolls der letzten Generalversammlung
  5. Jahresbericht 2008
  6. Finanzbericht 2008
  7. Bericht der Kassenprüfer, sowie Entlastung des Rechnungsführers und des Vorstandes
  8. Änderung Schützenfestverlauf
  9. Satzungsänderung (s.u.)
  10. Ordensvergabe
  11. Neuwahlen
  12. Verschiedenes


Über eine rege Teilnahme würden wir uns sehr freuen.

Mit freundlichem Schützengruß

Heimatschutzverein Brilon-Wald e. V.

gez. Peter Krückemeier
1. Vorsitzender und Major

Zu Punkt 9. Satzungsänderung

Bisherige Fassung:

§5 Der Vorstand, seine Rechte und Pflichten
….
Der Geschäftsführende Vorstand verwaltet das Vermögen des Vereins. Urkunden, welche dem Heimatschutzverein vermögensrechtlich verpflichten, sind nach entsprechenden Vorstandsbeschlüssen von zwei Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands zu unterzeichnen.


Beabsichtigte Neufassung:

§5 Der Vorstand, seine Rechte und Pflichten
….
Der Geschäftsführende Vorstand verwaltet das Vermögen des Vereins.
Zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gemeinschaftlich.



Protokoll der Generalversammlung des Heimatschutzvereins Brilon-Wald e.V. vom 14.02.2009 um 20:00 Uhr in der ehemaligen Schule Brilon-Wald


  1. Begrüßung
    Der 1. Vorsitzende Peter Krückemeier begrüßt um 20:05 Uhr die 56 anwesenden Schützenbrüder. Ein besonderer Gruß gilt den Vereinsmitgliedern aus Petersborn, unserem Ehrenmajor Hans Menke, dem König Friedhelm Vogel und unserem Kaiser Wolfgang Lüddemann.
  2. Totenehrung
    Der 1. Vorsitzende Peter Krückemeier bittet die Anwesenden, sich von den Plätzen zu erheben und der Toten zu gedenken. Seit der letzten Generalversammlung sind die Schützenbrüder Dr. Heinz Mirbach, Albert Tilly und August Hillebrand verstorben.
  3. Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung der Versammlung, sowie deren Beschlussfähigkeit
    Der Schützenbruder Uwe Vogel bemängelt, dass die Einladung nicht zusätzlich 14 Tage vorher im Internet gestanden hat, obwohl dies in der Satzung festgelegt ist.
    Nach der folgenden Abstimmung durch den 1. Vorsitzenden wird einstimmig bei einer Enthaltung die Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung der Versammlung und deren Beschlussfähigkeit festgestellt.
  4. Genehmigung des Protokolls der letzten Generalversammlung
    Schriftführer Mark Fastabend liest das Protokoll der Generalversammlung vom 14.03.2008 vor. Das Protokoll wurde einstimmig bei einer Enthaltung genehmigt.
  5. Jahresbericht 2008
    Der Schriftführer Mark Fastabend liest den Jahresbericht 2008 vor. Weitere Fragen wurden hierzu nicht gestellt.
  6. Finanzbericht 2008
    Der Rechnungsführer Mark Seston stellt den Finanzbericht des vergangenen Jahres vor. Eine Kopie dieses Berichtes ist dem Protokoll beigefügt.
    Willi Otto stellt die Frage warum der Minderbetrag der Veltins entstanden ist. Der Rechnungsführer Mark Seston erklärt dies detailiert und fügt hinzu, dass es durch die Änderung des Vertrages das letzte Mal ist.
    Der 1. Vorsitzende Peter Krückemeier schlägt vor, dass nur noch die Überpunkte des Finanzberichtes vorgelesen werden, um es verständlicher zu gestalten. Bei Rückfragen können selbstverständlich ausführlichere Erläuterungen erfolgen.
    Der 1. Vors. berichtet, dass der Grundstückskauf abgeschlossen und der Verein schuldenfrei ist.
    Der Schützenbruder Willi Otto stellt noch mal das gute Plus aus der Vermietung an den „Stern“ heraus und regt an für solche Veranstaltungen mehr Werbung zu machen.
    Helmut Vogel fragt ob zukünftig vor Beginn der Versammlung eine Aufstellung des Finanzberichtes zur Verfügung gestellt werden kann. Schützenbruder Günter Melzer lenkt ein, dass man dem Rechnungsführer nicht vorgreifen und erst nach der Entlastung des Vorstands an Interessierte ausgegeben werden sollte. Dieser Vorschlag findet allgemeine Zustimmung.
  7. Bericht der Kassenprüfer, sowie Entlastung des Rechnungsführers und des Vorstandes
    Herbert Hörstrup und Heinz Limburg haben die Kasse in den vergangenen Tagen ausgiebig geprüft. Herbert Hörstrup bescheinigte dem Rechnungsführer eine einwandfreie Kassenführung. Anschließend stellte er den Antrag den Rechnungsführer und den Vorstand zu entlasten. Dieser Antrag wird einstimmig angenommen. Hiermit ist der Vorstand entlastet. Die Wahl eines neuen Kassenprüfers wird an das Ende der Versammlung gestellt um nicht mit den Wahlen zum Vorstand in Konflikt zu kommen.
  8. Änderung Schützenfestverlauf
    Der 1. Vors. Peter Krückemeier berichtet, dass sich unser Schützenfest finanziell verbessert hat. Wie schon in der letzten Generalversammlung angesprochen soll das Kaiserschießen zukünftig alle 10 Jahre stattfinden. Die Abstimmung hierzu erfolgt einstimmig bei 2 Enthaltungen und somit steht fest, dass dieses Jahr ein Kaiserschießen durchgeführt wird.
    Die folgenden Änderungen im Schützenfestverlauf sind auch teilweise durch Anregungen der Festmusik entstanden. Freitags soll das Fest erst um 18.00 Uhr beginnen, da die Musik Probleme hat genügend Leute zum früheren Zeitpunkt zu stellen. Der Marsch beginnt daher um 18.00 Uhr, anschließend ist um 18.45 Uhr ein kurzer Gottesdienst und um 19.30 Uhr beginnt das Kaiserschießen. Das Jungschützenfest wird nach Absprache mit den Jungschützen dann alle 10 Jahre ausgegliedert. Samstags wird um 15.00 Uhr angetreten und Sonntag erst um 10.00 Uhr mit dem Schützenfrühstück begonnen. Die anschließende Abstimmung bestätigt den neuen Ablauf mit 48 Ja-Stimmen und 8 Enthaltungen.
  9. Satzungsänderung
    Der 1. Vors. Peter Krückemeier erläutert, dass die jetzige Fassung sehr umständlich ist, da alle des geschäftsführenden Vorstands Unterschriften leisten müssen. Dies soll wieder auf 2 Personen geändert werden, wie es auch schon bis 2004 der Fall war. Schützenbruder Uwe Vogel bestätigt die jetzt komplizierte Handhabung.
    Der 1. Vorsitzende stellt sodann die mit der Einladung übersandte beabsichtigte Neufassung des § 5 zur Abstimmung.
    Bei der folgenden Abstimmung sind 55 Mitglieder für die Änderung bei 1 Gegenstimme.
    Die vorgenannte Anlage zur Einladung ist auch diesem Protokoll als Anlage beigefügt.
  10. Ordensvergabe
    Das Ehrenvorstandsmitglied Reinhard Bödefeld bringt die Vorschläge des Vorstands für die Ordensvergabe vor. Für den Orden für Verdienste wird der 3. Vors. Hubertus Menke und für den Orden für hervorragende Verdienste wird der 1. Vors. Peter Krückemeier vorgeschlagen. Aus der Versammlung kommen keine weiteren Vorschläge. Die Abstimmung erfolgt einstimmig.
  11. Neuwahlen
    Der 1. Vorsitzende Peter Krückemeier sagt, dass dieses Jahr turnusgemäß die Neuwahlen des Vorstandes anstehen. Der 2. Vors. Holger Kroll ist aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand ausgeschieden. Ebenfalls treten aus dem Vorstand Wolfgang Lüddemann (25 Jahre Vorstandstätigkeit), Hans Derhahn (23 Jahre Vorstandstätigkeit) und Norbert Kulla zurück. Der Schriftführer Mark Fastabend wird den Posten aus beruflichen Gründen nicht weiter machen, steht dem erweiterten Vorstand aber noch zur Verfügung. Der Jungschützenoffizier wurde bereits neu gewählt. Die Wahl fiel auf Christian Müller. Bei der anschließenden Wahl fungiert das Ehrenvorstandsmitglied Reinhard Bödefeld als Wahlhelfer, als Stimmzähler werden Wolfgang Diekmann und Thomas Pucher bestimmt.
    Die Wahl des geschäftsführenden Vorstands wird geheim durchgeführt und ergibt folgende Ergebnisse:
    • 1. Vorsitzender Peter Kückemeier: 46 Ja-Stimmen und 10 Nein-Stimmen
    • 2. Vorsitzender Michael Gierse: 45 Ja-Stimmen und 11 Nein-Stimmen
    • 3. Vorsitzender Hubertus Menke: 42 Ja-Stimmen, 12 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen
    • Rechnungsführer Mark Seston: 51 Ja-Stimmen, 2 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen
    • Schriftführer Christoph Drilling: 41 Ja-Stimmen und 13 Nein-Stimmen

    Die anschließende Wahl der Offiziere wird der Einfachheit halber nach Gruppen gewählt und hat folgendes Ergebnis:
    • Fahnenträger Thomas Rüther: 53 Ja-Stimmen, 1 Enthaltung
    • Fahnenoffiziere Tobias Bödefeld und Florian Schröder: 52 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen
    • Königsoffiziere Andreas Otto und Manfred Sack: 50 Ja-Stimmen und 4 Enthaltungen
    • Feldwebel Sebastian Stimpel: 53 Ja-Stimmen und 1 Enthaltung
    • Zugführer Sebastian Bödefeld und Stefan Hillebrand: 52 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen
    • Reserveoffiziere Olaf Krückemeier, Mark Fastabend, Ewald Gillasamatinov und Dirk Lochefeld: 50 Ja-Stimmen und 4 Enthaltungen
    • Schießsportleiter Joachim Berndt: 52 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen

    Nun können noch 2 weitere Reserveoffiziere gewählt werden, um die die Anzahl des Vorjahres zu erhalten, ist aber nicht zwingend, da der Vorstand bereits komplett ist. Aus der Versammlung wird lediglich der Schützenbruder Günter Görmann vorgeschlagen. Dieser erhält bei der Wahl 43 Ja-Stimmen, 2 Nein-Stimmen und 9 Enthaltungen und nimmt die Wahl an.
    Wahl eines neuen Kassenprüfers:
    Turnunsgemäß scheidet Herbert Hörstrup als Kassenprüfer aus. Als sein Nachfolger wird Wolfgang Diekmann einstimmig bei einer Enthaltung gewählt.
  12. Verschiedenes
    Schützenbruder Dirk Lochefeld stellt den Antrag die nächsten Generalversammlungen rauchfrei zu gestalten. Die folgende Abstimmung ergibt 18 Stimmen für das Rauchen, 16 Stimmen für das Nicht-Rauchen und 9 Enthaltungen.
    Der Schützenbruder Karl-Josef Schröder stellt fest, dass der Schützenfest-Sonntag in der jetzigen Form für das Königspaar nicht in Ordnung ist. Hier sollte man sich für die Zukunft Gedanken machen und eventl. wieder einen Schützenfestumzug und einen Königstisch am Abend machen. Der 1. Vorsitzende Peter Krückemeier sagt zu, dass man sich im Vorstand dem Thema annimmt und Überlegungen hierzu macht.
    Schützenbruder Uwe Vogel fragt nach dem diesjährigen Marschweg und ob das Jubelpaar wieder zu Hause abgeholt wird. Der 1. Vorsitzende gibt den Marschweg kurz bekannt. Freitag geht es vom König zur Kirche und anschließend direkt zur Schützenhalle, der Samstag wird vom König über Kerpsiepen zur Schützenhalle erfolgen. Bezüglich der Abholung des Jubelpaares war es letztes Jahr möglich, da es auf dem normalen Marschweg gelegen hat. Die Abholung von zu Hause soll kein Standard werden, da aufgrund der Entfernungen im Dorf diese nicht immer mit dem Marschweg zu vereinbaren ist.
    Schützenbruder Siegfried Pucher hat den Eindruck, dass in unserem Schützenfestverlauf viel von der Festmusik bestimmt wird. Hier erklärt der Vorstand, dass man immer bemüht ist einen Konsens zu finden, um auf einen Nenner zu kommen und auch die Kosten im Rahmen zu halten.

    Nach diesem Satz beendet der 1. Vorsitzende um 22:15 Uhr die Generalversammlung.

Dieser Artikel wurde bisher 8871mal aufgerufen.