Rückblick: Karneval 2004 in Brilon-Wald

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Rückblick: Karneval 2004 in Brilon-Wald

Zwei Jahre mussten die Brilon-Walder Narren warten, bis sie wieder zum Zuge kamen - und das Warten hat sich gelohnt!

Uwe Vogel wandelte auf Herbert Knebels Pfaden und eröffnete mit seinem Beitrag über das verzwickte Zusammentreffen von Flatulenzen und gesellschaftlichen Verpflichtungen das kleine, aber durchaus feine Programm, durch welches er das Publikum auch für den Rest des Abends führte.

Die erste Zugabe des Abends musste die "Seniorentanzgruppe" geben, die nach einer geschickten Täuschung durch Gehhilfen doch eine erstaunliche Beweglichkeit an den Tag legte und die Halle zum Toben brachte.

Marion Brummer trug überzeugend vor, dass sich eine Frau über 40 noch lange nicht hinter dem Herd verstecken muss und Andreas Otto verlas ein "etwas anderes" Protokoll der letzten Weiberfastnachtsveranstaltung.
Florian Otto und Florian Schröder erzählten als "Atze und Datze" (die Vornamen lassen die Stilrichtung "Essen-Kray" erahnen) einige Anekdoten aus ihrem Proll-Alltag - keine Frage, dass dabei kein Auge trocken blieb.

Als "Gaststars" zeigte die Briloner Showtanzgruppe "Enchiladas" ihr Können und ernteten verdienterweise tosenden Applaus.
Nicht minder kunstfertig und akrobatisch präsentierte die Brilon-Walder Frauentanzgruppe ihren Indianertanz in prächtigen Kostümen - eine Zugabe zählt hier schon traditionsgemäss zum Pflichtprogramm.

Was wäre ein Karnevalsprogramm in Brilon-Wald, in dem nicht das Dorfgeschehen gehörig auf die Schippe genommen wird? Diesen Part übernahmen Waltraud Schröder und Rita Vogel.
Zum Abschluss brachte das Männerballett, welches schon mehrere Jahre unter dem mutigen Motto "Brust rein, Bauch raus" erfolgreich ist, die Stimmung noch einmal richtig zum Kochen.

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